Kurt Andros
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Warum & Wie

Überkopf-Wecker: Frontansicht

Warum einen Wecker bauen? Wo­zu ei­ne Men­ge Geld und Zeit in ei­n selbst ge­bau­tes Gerät in­ves­tie­ren? Wo es doch schon für we­ni­ge Eu­ro "normale" Wecker zu kau­fen gibt.

Die kurze Antwort

Erstens weil es Eigenschaften besitzt, die kein gekauftes Gerät bietet und zweitens weil es Spaß macht, es zu bauen. Siehe Montage und Tests

Eigenschaften

Uhr­zeit und Alarm­zeit sind auch im Dun­keln je­der­zeit mühe­los und blend­frei ab­les­bar; oh­ne Bril­le, oh­ne Knöppe-Drü­cken, oh­ne die rech­te oder lin­ke Sei­ten­la­ge ver­las­sen zu müs­sen.

Der We­cker ist auch im Dun­keln und mit nur ei­ner Hand zu be­die­nen.

Die Bedienung des We­ckers er­schlie­ßt sich ei­nem Erst­be­nut­zer durch bloßes Be­trach­ten der Frontseite. An­lei­tung le­sen ent­fällt.

Er weckt mit ei­nem an­ge­neh­men, in der Laut­stär­ke ein­stell­ba­ren Ton (MP3-Song).

Er funk­ti­o­niert auch bei Strom­aus­fall zu­ver­läs­sig.

Er geht sehr ge­nau und ist da­bei vom Em­pfang eines Funk­sig­nals, der Netz­fre­quenz und der Um­ge­bungs­tem­pe­ra­tur un­ab­hän­gig.

Er be­legt kei­nen Platz auf dem Nacht­tisch.

Details

Der Wecker wird über dem Kopf­teil des Betts an die Wand ge­schraubt.

An­zei­ge- und Be­dien­ele­men­te zeigen nach unten und sind be­son­ders groß.

Au­ßer der Laut­stär­ke­ein­stel­lung be­fin­den sich alle Ele­men­te auf der Front­sei­te.

Die Be­schrif­tung ist groß und kon­trast­reich (schwarz auf weiß).

Pro­ze­du­ren wie „Drü­cken Sie für 3 Se­kun­den die­ses und dann 2x je­nes …“ gibt es nicht.

Die LED-An­zei­gen zei­gen per­ma­nent die Uhr­zeit (rot) und die Alarm­zeit (gelb), las­sen also auch nachts kei­ne Zwei­fel auf­kom­men, ob und auf wel­che Zeit der Alarm ge­stellt ist.

Sie sind ein­zeln dimm­bar. Zu­sätz­lich be­fin­det sich vor ih­nen ei­ne ge­tön­te Fo­lie, so dass man auch bei ab­so­lu­ter Dun­kel­heit nicht ge­stört oder gar ge­blen­det wird.

Per Dreh­schal­ter wech­selt man in den Ein­stell­mo­dus für Uhr- bzw. Alarm­zeit. Durch Plus- und Mi­nus-Tas­ter kön­nen dann die Stun­den und Mi­nu­ten ver­stellt wer­den.

Un­ge­woll­tes Ver­än­dern bzw. De­ak­ti­vie­ren des Alarms wäh­rend des Schlafs sind durch Aus­füh­rung der Schal­ter als Dreh­schal­ter aus­ge­schlos­sen.

Ge­weckt wird per (auf SD-Kar­te ge­spei­cher­ter und aus­tausch­ba­rer) MP3-Da­tei, de­ren Laut­stär­ke vor­ein­ge­stellt wer­den kann.

Ei­ne Schlum­mern-Funk­tion ist ab­sicht­lich nicht ent­hal­ten, da die Weckzeit je­der­zeit ein­fach und ­schnell auf ei­ne be­lie­bi­ge spä­te­re Zeit ein­ge­stellt wer­den kann.

Ein USB-Ak­ku­pack dient der Strom­ver­sor­gung. Im Nor­mal­fall wird es ge­la­den und gibt gleich­zei­tig die vom Ar­du­i­no be­nö­tig­ten 5 Volt ab. Bei ei­nem Strom­aus­fall über­nimmt es die Ver­sor­gung (bei mei­nen Tests für meh­re­re Tage).

Das Real-Time-Clock-Mo­dul ist quarz­ge­steu­ert und be­sitzt auß­er­dem ei­nen Tem­pe­ra­tur­sen­sor, der die Gang­ge­schwin­dig­keit ab­hän­gig von der Um­ge­bungs­tem­pe­ra­tur kor­ri­giert. Da­durch wird ei­ne sehr ho­he Gang­ge­nau­ig­keit er­reicht. Selbst bei Weg­fall der 5-Volt-Ver­sor­gung durch den Ar­du­i­no läuft das Uh­ren-Mo­dul mit ei­ner 3-Volt-Knopf­zelle wei­ter.


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